Behandlungen

Diagnostik

Therapie

AKUPUNKTUR

Die Akupunktur zählt zu den ältesten, heute noch gebräuchlichen Therapieverfahren überhaupt. Bereits vor über 3.000 Jahren wurden Menschen durch Stiche in und durch die Haut behandelt. Die Art der Behandlung gab der Therapie ihren Namen. Er kommt aus dem Lateinischen und setzt sich aus den Bezeichnungen für Nadel (acus) und Stechen (punctura) zusammen.

Was geschieht bei der Akupunktur?

Die Akupunktur zählt zu den ältesten, heute noch gebräuchlichen Therapieverfahren überhaupt. Bereits vor über 3.000 Jahren wurden Menschen durch Stiche in und durch die Haut behandelt. Die Art der Behandlung gab der Therapie ihren Namen. Er kommt aus dem Lateinischen und setzt sich aus den Bezeichnungen für Nadel (acus) und Stechen (punctura) zusammen.

Mikrosysteme / Sonderform Ohrakupunktur

Fast jeder kennt die Fußreflexzonenmassage, hat sie vielleicht schon einmal erlebt, ihre Wirksamkeit angenehm verspürt, bzw. kann sich grob etwas darunter vorstellen. Es handelt sich hierbei um eine Massage am Mikrosystem Fuß, an dem Leitbahnen und Organe, in einer bestimmten Form angeordnet, im Kleinen kompakt aufzufinden sind. So gibt es an mehreren Stellen des Körpers Reflexzonen, über die man auf den gesamten Organismus Einfluss nehmen kann. Man denke dabei auch an die Reflexzonen, die in der Schulmedizin gelehrt werden, Hautareale auf dem Rücken, die so genannten Headschen Zonen. Wissenschaftlich erforscht und verfeinert verhält es sich mit dem Mikrosystem OHR ebenso. An ihm findet die Sonderform der Akupunktur, die Ohrakupunktur, ihre Anwendung, die sich hervorragend eignet, um per Nadelstich eine Wirkung auf den gesamten Organismus zu erzielen.

Die Ohrakupunktur, welche besonders in Europa weit entwickelt ist, ist eine elegante Methode, schnell und schmerzarm behandeln zu können (ohne sich dabei entkleiden zu müssen).

Wie wird die Akupunktur durchgeführt?

Zunächst dürfen Sie es sich auf einer Liege oder auf einem Sessel bequem machen. Anschließend werden Ihnen, je nach Beschwerden, mehrere Nadeln am Ohr oder an bestimmen Stellen des Körpers gesetzt. Im Falle des Stechens mit langen Nadeln verbleiben diese für ca. 20-40 Minuten in der Haut. Dauernadeln oder an den Akupunkturpunkten des Ohres aufgeklebte Kügelchen können wesentlich länger einwirken. Bis zu mehreren Wochen kann diese Alternative ihre Wirkkraft entfalten und aufrechterhalten. Manchmal fühlt man sich nach der Behandlung zunächst etwas müde. Übereinstimmend wird aber berichtet, man habe sich für den Rest des Tages frisch und leistungsfähig gefühlt.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

In Abhängigkeit von der Verfassung des Patienten wird die Körperakupunktur unterschiedlich schmerzhaft erlebt. Man spürt den Einstich, ein leichter Schmerz wird erzeugt, der auch abhängig ist von der Lage des Akupunkturpunktes sowie der Stichtechnik. In dem Wissen, dass an der Akupunkturstelle bei der Körperakupunktur auf der Muskelfaszie (Muskel umhüllendes Häutchen) neben einer kleinen Vene auch ein Nerv austritt, kann man sich vorstellen, dass es ganz ohne Schmerzreiz nicht gehen kann. Bei sanfter Stimulation durch Drehung der Nadel am Akupunkturpunkt wird dieser Schmerz deutlich spürbar. Das Schmerzempfinden bei der Ohrakupunktur ist im Allgemeinen schwächer, zumal bei ihr auch nicht invasive Methoden, wie das Aufkleben von speziellen Körnchen oder kleinen Magneten am Akupunkturpunkt, vorgenommen werden können.

Die Körnchen oder Magnetkügelchen verbleiben wie Dauernadeln am Ohr und sollten täglich durch Fingerdruck stimuliert werden.

Darüber hinaus besteht generell die Möglichkeit, alle Akupunkturpunkte auch mit einem Laser zu behandeln. Diese Behandlung ist völlig schmerzlos (für Kinder und sehr schmerzempfindliche Patient/innen vorzuziehen).

Gibt es Risiken und Nebenwirkungen?

Es werden in meiner Praxis Edelstahl-, Gold- und Silbernadeln von hoher Qualität sowie speziell aufzuklebende Körnchen eingesetzt. Die Körperakupunktur wird mit Edelstahlnadeln durchgeführt, um eine eventuell notwendige Erwärmung der Nadeln zu ermöglichen. Die Entstehung kleiner Blutergüsse ist möglich, aber ausgesprochen selten. Aufgeklebte Körnchen oder Dauernadeln können je nach Applikationsort manchmal beim Nachtschlaf, seltener am Tage als störend empfunden werden. Insgesamt gilt: Durch individuelle Austestung der komplementären Therapieformen wird eine Verringerung der Belastungen des Körpers bei deutlich weniger Nebenwirkungen erreicht . Am Beispiel der Schmerzmittelgabe in der Schulmedizin mit der Substanz Diclofenac wird deutlich, wovon ich spreche. Die gastrointestinalen Nebenwirkungen des häufig eingesetzten Medikaments hat vermutlich jeder schon verspürt. Nach dem geltenden Gesetz, “das, was wirkt, hat auch Nebenwirkungen”, muss man häufig leider mannigfaltige Nebenwirkungen gängiger schulmedizinischer Therapeutika in Kauf nehmen.

Wie oft wird die Behandlung durchgeführt?

Die Häufigkeit der reinen Akupunktur- Behandlung ist abhängig von der Art und Schwere der Erkrankung. Entscheidend ist auch, ob es sich um akute oder chronische Beschwerden handelt. In der Regel umfasst eine Behandlungsserie 10-15 Behandlungen. Bei chronischen Erkrankungen kann eine Wiederholungsbehandlung notwendig werden. In Kombination mit der Störherddiagnostik und/ oder Causatherapie vergrößern sich ggf. die Behandlungsabstände, da die Behandlung durch die komplexen Therapiemaßnahmen intensiviert wird. Bei der Ohrakupunktur mit Dauernadeln oder Körnchen werden die behandelten Stellen nach Möglichkeit mehrmals täglich durch Fingerdruck stimuliert.

Scroll to Top